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Psychomotorik / motologie

Was bedeutet Motologie / Psychomotorik:

Motologie (und auch Psychomotorik) ist ein pädagogisches und therapeutisches Konzept der Entwicklungsförderung und -begleitung.

Ausgegangen wird von der wechselseitigen Beeinflussung psychischer, sozialer und motorischer Prozesse . Der Förderprozeß wird über das Medium Bewegung gestaltet.
Ziel ist die Unterstützung der Gesamtentwicklung des Kindes durch Bewegung. Dabei wird das Kind in seiner sozialen, emotionalen und geistigen sowie körperlichen Ganzheit betrachtet.

Psychomotorik ist...
Bewegung
So wie sie jedem Einzelnen als sinnvoll und richtig erscheint. Sie bringt Spaß und macht im Alltag Handlungsfähig.
Wahrnehmung
des eigenen Körpers und seiner Befindlichkeit. Bewegung und Wahrnehmung können als Einheit betrachtet werden, da sie sich gegenseitig hervorbringen.
Lernen
und verarbeiten von neu gewonnenen Eindrücken und Empfindungen: Einbinden, Integrieren, Weiterentwickeln und Aufbrechen alter Verhaltensweisen.


Die Therapie findet einzeln oder in Kleingruppen einmal pro Woche statt. Über Bewegung und Spiel tritt die Therapeutin mit dem Kind in Beziehung. Von seinen Ressourcen ausgehend, kann es in einem geschützten Rahmen seinen Handlungsspielraum erweitern.

Inhalte der Psychomotorik-Therapie:
Grobmotorik
Feinmotorik (Grafomotorik)
Körperwahrnehmung, persönlicher Bewegungsausdruck
Eigene Entwicklungsthemen
Soziale Kompetenzen

Wann ist eine Psychomotorik-Therapie angezeigt:
Psychomotorische Schwierigkeiten haben vielseitige Erscheinungsformen. Sie zeigen sich im motorischen Bereich, in der Wahrnehmung und im Verhalten. Diese können bei Kind und Umfeld zu einem Leidensdruck führen.

08.09.2008. 21:59

Comments

Yelhsa 25.04.2011. 03:07

Good point. I hadn't tohuhgt about it quite that way. :)

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